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Körbe und Geflechte
aus Weiden |
Seit der Gründung meiner Werkstatt 1989 bin ich als Korbflechter und
Kunsthandwerker tätig. Ich biete ausschließlich Körbe und Geflechte aus
eigener Fertigung an.
Meine Unikate sind Einzelanfertigungen, keine Massenprodukte oder
identische Serien. Im „Schaufenster“ sehen Sie Beispiele, die zur
Orientierung dienen sollen und durch die Sie vielleicht auf die Idee für
Ihren Lieblingskorb kommen!
Ihre individuelle Idee kann sich auf die Kombination aus Form, Musterung,
Farbe und Größe beziehen. Sie können mir aber auch eine Skizze, Foto oder
Beschreibung Ihrer Vorstellung schicken oder sich persönlich oder
telefonisch mit mir beraten. |
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Tel: 07574/4236
Fax: 07574/3399
email: info(at)flechtwerk-dieter-deringer.de
(Wenn Sie sich die Adresse abschreiben wollen, ersetzen Sie bitte das (at)
durch ein @) |
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WEIDE – ein lebendiger
Werkstoff |
Ich arbeite fast ausnahmslos mit Weiden, weil ich von
dieser Pflanze als Werkstoff rundum überzeugt bin.
Dieses Material kann über alle Sinne wahrgenommen werden:
 | der typische Duft vor allem der ungeschälten Weiden |
 | zum Anfassen und Erfühlen einladende haptische Eigenschaften des
Geflechts und der Korbformen |
 | Knistern und Knarren beim Benutzen |
 | eine breite Farbpalette ergibt sich aus den natürlichen Rindenfarben
der unterschiedlichen Weidensorten, der Kombination von geschälten und
ungeschälten Weiden |
 | ebenso ermöglichen die unregelmäßige Weidenstärke und die
eingesetzten Flechttechniken eine |
 | variationsreiche Gestaltung von Form- und Struktur der Geflechte |
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Die Weiden |
Durch den eigenen Anbau verschiedener Weidensorten steht
mir zum Flechten eine breite Palette natürlicher Farben zur Verfügung.
Außerdem verarbeite ich geschälte weiße sowie gekochte und geschälte
rotbraune Weiden. Der Anbau der Weiden erfolgt nach ökologischen Kriterien
ohne Einsatz von Kunstdünger oder chemischen Giften.
Bei der gesamten Verarbeitung entsteht kein Abfall, der nicht verwertbar
ist. |
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Die Weidenanlage |
| Seit 1996 baue ich verschiedene Weidensorten auf der
Schwäbischen Alb an. Sie unterscheiden sich in ihrer Rindenfarbe und in
ihren unterschiedlichen Verarbeitungseigenschaften. |
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Die Weidensorten: |
 | Steinweiden (salix purpurea) - Grüntöne |
 | Gelbe Belgier (salix fragilis) - Brauntöne |
 | Mandelweiden (salix triandra) - Graugrün |
 | Hanfweiden (salix viminalis) - Gelbgrün |
 | Dotterweiden (salix alba) - Braun, Orangebraun |
Werden die Weiden nach der Ernte in der Sonne getrocknet verändert sich
die Farbe: die ursprüngliche Eigenfarbe geht in verschiedene Rot-Töne
über. |
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Pflege der Weidenanlage |
| Pflege und Bearbeitung der Weidenanlage geschehen in
Handarbeit: Hacken, Unkraut jäten (Winden, Wicken, Klettenlabkraut,
Disteln). Zur Stärkung der Pflanzen und zur Aktivierung des Bodenlebens
bringe ich biodynamische Präparate aus (Hornmist, Kiesel) und dünge
gelegentlich mit Mist. |
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Die Ernte |
Zum Flechten können nur einjährige Triebe verwendet
werden, im zweiten Wachstumsjahr bilden sich Seitentriebe und der Wuchs
der Weiden wird zu kräftig. In der Saftruhe nach dem Laubfall zwischen
November und Februar werden die Weiden von Hand geschnitten. Schadhafte
oder astige Weiden werden zunächst aussortiert. Dann werden die Weiden
verzogen (nach Länge sortiert), gebündelt und zum Trocknen aufgestellt.
Sind sie durch und durch trocken, können sie jahrelang aufbewahrt werden.
Vor dem Flechten werden die Weiden verlesen (nach Stärke sortiert) und
anschließend ohne jegliche Zusätze in Wasser eingeweicht. Die Einweichzeit
beträgt bei ungeschälten Weiden ca. 10 – 20 Tage, bei geschälten Weiden
ca. 1 – 2 Std. |
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Die Körbe |
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Jeder Korb ein Unikat |
| Über das traditionelle Handwerk hinaus gestalte ich Körbe
und Geflechte nach eigenen Entwürfen. Durch das Zusammenwirken von Farbe
und Form entstehen ausgefallene Unikate. |
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Unikat-Anfertigung nach Maß und Wunsch |
Sie können genaue Maße angeben, die Kombination der Farben
auswählen oder auch Details der Form bestimmen. In einem persönlichen
Gespräch berate ich Sie gerne.
Der Preis richtet sich nach der Größe des Korbes. Individuelle Fertigung –
Form, Farbgestaltung und Musterung – haben keinen Aufpreis. |
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Pflege der Körbe und
Geflechte |
Die Körbe und Geflechte werden nach Fertigstellung zur
Pflege mit Bienenwachs-Streichbalsam oder Leinöl eingelassen.
Zur weitergehenden Pflege können Körbe einmal im Jahr am besten in einer
feuchten, vielleicht nebligen Nacht ins Freie gehängt werden. Die Weiden
sollen die Feuchtigkeit langsam aufnehmen. Erneutes Einlassen mit
Bienenwachs oder Leinöl ist empfehlenswert.
Sollte der Korb eine 'Großreinigung' benötigen, kann er mit kaltem oder
warmen Wasser gründlich abgespritzt werden, er verträgt auch eine milde
Seifenlauge. |
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Zubehör |
| Lederriemen und Tragegurte für die Umhängekörbe werden von
einer Leder-Werkstatt (Taurus Lederwerkstatt, Winfried Hauk, Schlitz)
ausschließlich aus pflanzengegerbtem Leder hergestellt. Die Hanfseile,
z.B. zur Aufhängung für die Baby-Schaukelkörbe, beziehe ich von einer
Seilerei, die auch Sonderanfertigungen anbietet (Seilerei Schoser,
Burladingen). |
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ERGO-Körbe |
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Die ergonomische Form ist meine Entwicklung für Körbe mit ganz
besonderem Trage-Komfort. Die intensive Beschäftigung mit frei aus der
Hand zu flechtenden Formen von Körben und die Auseinandersetzung mit
unterschiedlichen Nutz- und Trage-Eigenschaften veranlasste mich dazu,
körpergerechte, ergonomische Korbformen zu entwickeln. |
 | körpergerecht geflochten schmiegt sich ein ERGO-Korb der eigenen
Körperform an |
 | erlaubt somit körpernahes Tragen, wodurch sich der Auflagedruck
flächig verteilt und das Tragen merklich leichter und bequemer wird. |
 | ERGO-Körbe gewährleisten mehr Bewegungsfreiheit. |
 | Beim ERGO-Fliegenfischer-Korb sorgt ein zusätzlicher Bauchgurt für
sicheren Halt beim Angeln. |
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ERGO-Baby-Schaukelkorb |
 | Die ergonomische Einbuchtung des ERGO-Baby-Schaukelkorbs ermöglicht
einen nahen und bequemen Kontakt zum Kind. Ohne sich weit nach vorne
beugen zu müssen, befindet sich der Erwachsene über der Korbmitte,
wodurch auch das Hinein- und Herausheben des Babys leichter wird. |
 | Die Aufhängung: die 4 Hanfseile haben an der Korbseite Schlaufen, am
anderen Ende Metallringe und sind längenverstellbar. Sie können an Haken
an Holzbalken der Zimmerdecke, an einem Gestell eingehängt, oder im
Sommer an einem Baum angeknotet werden. |
 | Die Länge der Aufhängeseile lässt sich dabei variabel nach der
Körpergröße der Eltern einrichten: Der Umgang mit dem neuen Erdenbürger
oder der Erdenbürgerin ist für die Erwachsenen somit rückenschonend. |
 | Der Korb kommt durch die Bewegung des Kindes in eine von ihm selbst
bewirkte und damit selbst steuerbare Eigenschwingung. |
 | Die Art der Aufhängung ermöglicht das Schaukeln in Längsrichtung
oder seitwärts. |
 | Wenn das Kind anfängt aufzustehen, kann der Korb so tief gehängt
werden, dass es auf eine darunter liegende Matratze aussteigen kann. Der
Korb kann so noch lange Zeit als Bettchen genutzt werden. |
 | Die Körbe sind so stabil geflochten, dass sie auch als Schaukel für
größere Kinder oder als Spielhaus, Spielboot... benutzt werden können.
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Unikat-Anfertigung nach
Maß und Wunsch |
| Sie können genaue Maße angeben, die
Kombination der Farben auswählen oder auch Details der Form mitbestimmen.
In einem persönlichen Gespräch berate ich Sie gerne. |
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Die solide handwerkliche
Qualität verleiht meinen Körben eine lange Lebensdauer. |
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Verkauf |
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Da ich eine Ein-Mann-Werkstatt betreibe, ist
es ratsam, Werkstattbesuche zu vereinbaren. Ich freue mich aber auch über
Ihren spontanen Besuch.
Neufra/Hohenzollern liegt an der B 32 auf der Schwäbischen Alb bei
Gammertingen zwischen Tübingen/Reutlingen und Sigmaringen bzw. Hechingen
und Sigmaringen oder auf halbem Weg zwischen Stuttgart und Bodensee.
Sie finden mich aber auch bei verschiedenen
Kunsthandwerker-Märkten oder Ausstellungen
Flecht-Seminare finden laufend an verschiedenen
Einrichtungen der Erwachsenenbildung und in privatem Rahmen statt. |
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Vita |
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Flechten |
 | * 1956 in Herrenberg |
 | Autodidakt – mit 17 Jahren: Beginn des intensiven Flechtens mit
Peddigrohr |
 | 1983: Reisegewerbe und Werkstatt als Nebenerwerb |
 | 1984 bis 1989: Anstellung als Flechter bei einer
Flechtmöbelmanufaktur |
 | In dieser Zeit: Werkstattbeginn, Flechten mit geschälten und
ungeschälten Weiden und 4 Jahre Mitarbeit bei der Weidenernte, beim
Verziehen und Schälen der Weiden bei einem alten Korbmachermeister. |
 | seit 1984 Verkauf ab Werkstatt, auf Kunsthandwerkermärkten und bei
Ausstellungen, individuelle Auftragsarbeiten |
 | seit 1987: Flechtkurse an verschiedenen Einrichtungen der
Erwachsenenbildung und im privaten Rahmen |
 | 01.10. 1989: Beginn der Selbstständigkeit |
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Weidenanbau |
 | 1990 - 1996: Pacht einer 20 Ar großen Weidenanlage in Ehningen |
 | Frühjahr 1996 - 2002: Anlegen und Pflege eines neuen Weidenackers
bei Neufra auf der Schwäbischen Alb / ca. 7 Ar (ca. 10 000 Stecklinge) |
 | Frühjahr 2002: Anlegen eines zweiten Weidenackers / ca. 2 Ar (ca.
2000 Stecklinge) |
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